IT-Sicherheit für Steuerberater in Österreich

Mandantendaten, Belege und Behördenzugänge laufen jeden Tag durch die IT Ihrer Steuerkanzlei. Wir betreuen diese IT im Hintergrund, damit Vertraulichkeit und Verfügbarkeit auch in der Saison stehen. Für Steuerberater und Bilanzbuchhalter, vom Standort Berndorf in Niederösterreich.

In einer Steuerberatungskanzlei kommt vieles zusammen. Belege, Buchhaltungssoftware, Schnittstellen zu Banken und Finanzbehörden, dazu eine Saison, in der es eng wird. Die IT sollte das tragen können, ohne dass jemand nachschauen muss.

Für Steuerberater und Bilanzbuchhalter geht es dabei um mehr als Technik. Mandantendaten gehören zu den vertraulichsten Informationen überhaupt und sind gleich doppelt geschützt: durch die DSGVO und durch die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG 2017. Gehen diese Daten verloren oder geraten sie in falsche Hände, ist das ein Thema für Ihre Kanzlei, Ihre Mandanten und die Aufsicht.

Wir sichern die Umgebung, in der Ihre Kanzleisoftware läuft: Server und Arbeitsplätze, Zugänge und Berechtigungen, Netzwerk und getestete Backups Ihrer Mandantenakten. Die Fachanwendung selbst, etwa BMD oder DATEV, bleibt bei Ihrem Softwarepartner. Wir sorgen dafür, dass sie auf einer sicheren Grundlage steht. Wollen Sie zunächst wissen, wo Ihre Kanzlei steht, ist der IT-Check der klare erste Schritt.

Warum ein IT-Check

Warum ein IT-Check in der Steuerkanzlei besonders zählt

Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG 2017. Sie gilt auch für Erfüllungsgehilfen und Berufsanwärter, also für jeden in Ihrer Kanzlei, der Zugriff hat. Ihre IT entscheidet mit darüber, wer diesen Zugriff tatsächlich hat.

Der IT-Check sieht sich an, wer auf Mandantendaten zugreifen kann, wie die Zugänge zu FinanzOnline und zur Buchhaltung abgesichert sind, was von außen erreichbar ist und ob Ihre Sicherungen gerade in der Saison tragen.

§ 80 WTBG 2017, Art. 32 DSGVO. Das ist keine Rechtsberatung. Wir bewerten ausschließlich technische und organisatorische Maßnahmen Ihrer IT. Was im Einzelfall gilt, klären Sie mit Ihrer Kammer oder einem juristischen Partner. Zum IT-Check

Was bei Ihnen besonders ist

Die Themen, die wir bei Kanzleien für Steuerberatung und Buchhaltung im Blick haben.

Sensible Finanzdaten

Konten, Löhne, Bilanzen. Diese Daten gehören zu den vertraulichsten Informationen, die Mandanten teilen. Zugriff und Übertragung gehören sauber geregelt.

Buchhaltungssoftware und Schnittstellen

Die Software, mit der Sie täglich arbeiten, hängt oft an Banken, Behörden und Mandantenportalen. Diese Verbindungen sollten zuverlässig und gesichert laufen.

Behördenzugänge und Übermittlungen

Zugänge zu Behörden und Plattformen sind sensibel und an Personen gebunden. Wir setzen Geräte und Anmeldungen so um, dass diese Zugänge geschützt bleiben.

Saison mit Spitzen

Vor Abgabeterminen läuft die Kanzlei heiß. Ausfälle wären zu diesem Zeitpunkt besonders unpassend. Wir planen Wartung und Updates so, dass Sie nichts davon merken.

Die häufigsten IT-Risiken in einer Steuerkanzlei

Wo Steuerberatung und Buchhaltung angreifbar sind und worauf der IT-Check dabei achtet.

E-Mail als Haupteinfallstor

In eine Kanzlei gelangen Angreifer oft über die E-Mail: ein gefälschter Anhang, eine täuschend echte Rechnung oder ein Link auf eine nachgebaute Anmeldeseite. Solche Nachrichten setzen auf Phishing und gefälschte Zahlungsanweisungen und zielen auf den Arbeitsalltag mit Belegen und Zahlungen. Der IT-Check sieht sich Ihren E-Mail-Schutz an, von SPF, DKIM und DMARC bis zur Frage, wie schnell verdächtige Nachrichten auffallen.

Die Umgebung Ihrer Buchhaltungssoftware

Programme wie BMD oder DATEV sind das Herz der Kanzlei und hängen an Banken, Mandantenportalen und Behörden. Die Fachanwendung selbst betreut Ihr Softwarepartner. Wir kümmern uns um die Umgebung darum herum: saubere Zugriffsrechte, den Schutz der Konten, mit denen sich die Software anmeldet, und die Frage, ob Updates zuverlässig ankommen. Der IT-Check sieht sich genau diese Punkte an.

FinanzOnline und Behördenzugänge

Zugänge zu FinanzOnline und anderen Behördenplattformen sind an Personen gebunden und besonders schützenswert. Eine Anmeldung mit zweitem Faktor und getrennte Konten je Mitarbeiter senken das Risiko, dass ein einzelnes gekapertes Passwort Schaden anrichtet. Der IT-Check sieht sich an, wie diese Zugänge vergeben, geschützt und dokumentiert sind.

Backup und Aufbewahrungspflichten

Steuerliche Aufbewahrungspflichten und der Wert der Mandantenakten machen ein verlässliches Backup zur Grundlage. Entscheidend ist die Wiederherstellung: Ein Backup ist erst dann etwas wert, wenn sich die Daten im Ernstfall auch zurückholen lassen. Wie ein tragfähiges Backup aufgebaut ist, erklären wir im Beitrag zu Backup und Wiederherstellung. Der IT-Check prüft, ob Ihre Backups vollständig sind und ob die Wiederherstellung getestet wurde.

Homeoffice und Fernzugriff

Wird auch von zu Hause oder unterwegs gearbeitet, führt der Weg in die Kanzlei über einen Fernzugriff. Dieser Zugang gehört verschlüsselt, auf gepflegten Geräten und getrennt vom übrigen Netz. Der IT-Check sieht sich an, wie Homeoffice-Zugänge eingerichtet sind und ob private und dienstliche Nutzung sauber auseinandergehalten werden.

Vertraulichkeit der Mandantendaten

Mandantendaten unterliegen der DSGVO und der Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG 2017. Verschlüsselte Geräte, ein klares Berechtigungskonzept und geschützte Übertragung sorgen dafür, dass diese Daten vertraulich bleiben. Der IT-Check prüft Verschlüsselung, Zugriffsrechte und die Wege, auf denen Daten Ihre Kanzlei verlassen.

Der IT-Check für Ihre Steuerkanzlei

Möchten Sie wissen, wie es um die IT-Sicherheit Ihrer Kanzlei steht, liefert der IT-Check ein klares Bild. Er umfasst über 100 Prüfpunkte in 8 Prüfbereichen und schließt einen leichten Penetrationstest ein, der aus der Sicht eines Angreifers prüft, was von außen erreichbar ist.

Vor Beginn unterzeichnen wir eine Geheimhaltungsvereinbarung, denn wir arbeiten mit denselben sensiblen Daten, die auch Ihre Verschwiegenheitspflicht schützt. Die Datenerhebung vor Ort ist an einem Termin erledigt, read-only und unterbrechungsfrei. Ihre Arbeit läuft dabei normal weiter. Den dokumentierten Befund mit priorisierten Maßnahmen erhalten Sie innerhalb von zwei Wochen. Der IT-Check startet bei 1.299 € exkl. USt.

Wie der Befund mit Themen wie DSGVO und NIS2 zusammenhängt, zeigt unsere Übersicht zur Compliance.

IT-Check für die Kanzlei im Detail ansehen

Häufige Fragen von Steuerberatern

Welche IT-Pflichten habe ich als Steuerberater nach DSGVO und Berufsrecht?
Mandantendaten unterliegen der DSGVO und zusätzlich der Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG 2017. Daraus folgt, dass Sie den Zugriff auf diese Daten begrenzen, sie bei der Übertragung schützen und technische wie organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO treffen. Welche Pflichten im Einzelfall gelten, klären Sie mit Ihrer Kammer oder einem rechtlichen Partner. Die IT setzen wir so um, dass sie diese Vorgaben trägt.
Wie sichere ich Mandantendaten in der Kanzlei?
Mandantendaten schützen Sie durch mehrere Schichten: verschlüsselte Geräte und Ablage, eine Anmeldung mit zweitem Faktor, klar vergebene Zugriffsrechte und regelmäßige, getestete Backups. So bleiben die Daten auch dann geschützt, wenn ein Gerät verloren geht oder ein Konto angegriffen wird. Der IT-Check sieht sich genau diese Punkte in Ihrer Kanzlei an.
Was kostet ein IT-Check für eine Steuerkanzlei?
Der IT-Check startet bei 1.299 € exkl. USt. Der Endpreis richtet sich nach Größe und Umfang Ihrer IT und steht nach dem Erstgespräch fest. Geprüft werden über 100 Prüfpunkte in 8 Prüfbereichen. Die Datenerhebung vor Ort ist an einem Termin erledigt, read-only und unterbrechungsfrei. Den Befund erhalten Sie innerhalb von zwei Wochen.
Bin ich als Steuerberater von NIS2 betroffen?
In der Regel fallen Steuerberatungskanzleien nicht unmittelbar unter NIS2, da die Richtlinie bestimmte Sektoren nach Größe und Tätigkeit erfasst. Den aktuellen Stand der österreichischen Umsetzung veröffentlicht die zuständige Behörde auf nis.gv.at. Spürbar wird NIS2 oft indirekt, wenn Mandanten, die selbst betroffen sind, Sicherheitsanforderungen an ihre Dienstleister weitergeben.
Wie oft sollte die IT einer Kanzlei geprüft werden?
Eine Prüfung der IT-Sicherheit ist immer dann sinnvoll, wenn sich etwas ändert: neue Software, ein Standortwechsel, mehr Homeoffice oder neue Mitarbeiter. Viele Kanzleien lassen ihre IT zusätzlich in einem festen Rhythmus ansehen, damit Updates, Backups und Zugriffsrechte nicht aus dem Blick geraten. Der IT-Check liefert dafür einen dokumentierten Ausgangspunkt.
Wie schützt sich eine Steuerkanzlei vor Phishing und Ransomware?
E-Mail ist ein häufiges Einfallstor. Schutz bietet das Zusammenspiel aus geschulten Mitarbeitern, technischer E-Mail-Prüfung mit SPF, DKIM und DMARC, aktuellen Systemen und getesteten Backups, mit denen Sie nach einem Vorfall wieder arbeitsfähig sind. Der IT-Check prüft, wie gut Ihre Kanzlei an diesen Stellen aufgestellt ist.

Erstgespräch

Wir sehen uns Ihre Kanzlei-IT gerne an

Erzählen Sie uns kurz, wie Ihre Kanzlei arbeitet. Wir melden uns mit nachvollziehbaren nächsten Schritten für die IT-Sicherheit Ihrer Steuerkanzlei.

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Wie sicher ist Ihre IT wirklich?

Der IT-Check prüft Ihre IT in 8 Bereichen mit über 100 Prüfpunkten. Befund innerhalb von zwei Wochen, ab 1.299 € exkl. USt.